WordPress wo werden Beiträge oder Seiten gespeichert

Bei WordPress gibt es Seiten und Beiträge. Die Inhalte und die Verknüpfungen werden in einer MySQL Datenbank gespeichert. Für das Einrichten von WordPress ist also eine Datenbank unbedingte Voraussetzungen. Vergiss in diesem Zusammenhang andere HTML-Editoren.

Was ist eine MySQL Datenbank?

Eine Datenbank kannst Du Dir vorstellen, wie eine Tabelle in einer Tabellenkalkulation. Es gibt Zeilen und Spalten, diese haben auch Kennzeichnungen, so etwas wie A2, B5. Zwischen diesen Zellen kannst Du Verknüpfungen herstellen, vergleichbar wie mit Abfragen in einer Tabellenkalkulation (Bilde in Feld C10 die Summe aller Zellen von C1 bis C9).

Warum ist das von Vorteil?

Durch eine Datenbank werden die Daten an einer Stelle verwaltet und können mehrfach abgefragt werden. Außerdem sind Daten von der Darstellung getrennt, ein Grundprinzip in der modernen Programmierung.

Über ein Programm wie phpmyadmin (das hat Dein Hoster wahrscheinlich installiert) kannst Du Dir Daten anzeigen lassen und wenn Du Experte bist auch direkt Änderungen durchführen. Allerdings ist es damit auch möglich, die Datenstruktur zu zerstören und so ein nicht mehr lauffähiges WordPress zu haben. Also lieber mit Vorsicht darangehen.

Der Unterschied zwischen Seiten und Beiträgen in WordPress

Seiten sind für eher statische Inhalte gedacht, also etwa Texte, die keinen Bezug zu einem Datum haben, etwa die Seite Impressum oder die „Über mich“-Seite.

Beiträge beinhalten meist ein Datum und sind so eher für Blogs geeignet. Aber: Beiträge lassen sich auch erweitern und so kannst Du eigene Sortierungen und Anzeigen nutzen.

Überlege bitte vorher eine Strategie, wie Du arbeiten willst. Stelle Dir Fragen:

  • Habe ich Inhalte, die sich auf Jahreszeiten beziehen?
  • Schaffe ich es regelmäßig zu bloggen? Also über meinem Alltag als Unternehmer(in) zu schreiben?

Ich halte es für sinnvoller sich hier im Vorfeld die Fragen der möglichen Kunden rauszusuchen, die Fragen zu bündeln und auf inhaltlich starken Seiten darzustellen und lieber dann diese Inhalte sinnvoll zu ergänzen oder umzuschreiben.

Was kostet eine Website mit WordPress?

Das System WordPress als solches ist kostenlos und kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://de.wordpress.org

Danach muss das System auf einem Server installiert werden.
Hierzu brauchst Du einen Hosting-Anbieter wie etwa:
UDMedia, 1und1, Strato, all inkl. oder Mittwald. Diese Firmen stellen auf einem Server Speicherplatz meist zusammen mit einer Domain zur Verfügung. Die Kosten belaufen sich auf circa 5 bis 10 EURO im Monat.

Das System WordPress kann mit Themes zur optischen Darstellung erweitert werden. Unter dem Link
https://de.wordpress.org/themes/ gibt es zahlreiche kostenlosen Themes.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit Themes zu kaufen, bekannte Anbieter sind Envato und Elmastudio. Meist muss dann Lizenz nur Nutzung des Theme jährlich erneuert werden.

Bei den Plugins zur Erweiterung der Funktionalität sieht es ähnlich aus – viele sind unter https://de.wordpress.org/plugins/ kostenlos erhältlich. Spezielle Plugins kosten Geld, bieten dafür aber auch einiges.

Wodurch entstehen dann Kosten?

Das Einrichten einer Webseite, die Konfiguration sowie die geschickte Kombination aus Plugins oder andere Anpassungen kosten im wesentlichen Zeit.

Dazu kommt Zeit, die für die Erstellung und Umsetzung einer Strategie notwendig ist. Was will ich erreichen? Welche Schritte muss ich dafür gehen?

So kommen schnell 60 bis 80 Stunden zusammen, bis eine Webseite komplett ist. Dazu Texte schreiben, Bilder erstellen (lassen), Bilder zurechtschneiden, Bilder benennen, Logiken entwickeln, die Besucher der Webseite durch die Seite führen.
All dies sind Punkte, die vorab bedacht werden sollten.

WordPress Wartung

WordPress ist vergleichbar mit einem Betriebssystem für Computer oder Smartphones. Ob Android, iOS, Windows oder OS X, in regelmäßigen Abständen gibt es neue Versionen oder Sicherheits-Updates.

Es ist notwendig diese Updates einzuspielen, um Sicherheitslücken zu schließen und technologisch auf der Höhe zu sein. Durch die integrierte „Ein-Klick“ Update Funktion ist dies leicht möglich.

Achtung: Auch hier gilt: IMMER vorher ein Backup machen!

WordPress installieren

Du willst eine Webseite betreiben und suchst eine einfache Möglichkeit selber Inhalte wie Texte und Bilder zu veröffentlichen? Dann bist Du hier genau richtig! Hier beschreibe ich alle Schritte, wie Du WordPress installierst.

WordPress installieren – Was brauche ich? Voraussetzungen

Um WordPress zu installieren, mietest Du Speicherplatz („Webspace“) bei einem Anbieter von Web-Hosting. Ich habe gute Erfahrungen mit der Firma UDMEDIA und all-inkl gemacht. Die Miete beträgt circa 5 EURO im Monat. Bei diesen Anbietern kannst Du auch einen Domain-Namen registrieren, etwa „www.meine-tolle-webseite.de“.

WordPress braucht auch einige Voraussetzungen zur Installation, diese sind:

  • PHP-Version 7.2 oder höher.
  • MySQL-Version 5.6 oder höher ODER MariaDB-Version 10.0 oder höher.
  • HTTPS-Unterstützung

Was ist das alles?

  • PHP ist eine Programmiersprache
  • MySQL und MariaDB sind Datenbanken
  • HTTPS ist ein Verfahren Daten im Internet sicher zu übertragen

Die oben genannten Hoster bieten all diese Voraussetzungen an, bitte informiere Dich über den richtigen Tarif oder kontaktiere den Anbieter.

WordPress Installation – die Dateien der FTP hochladen

Dann gehst Du auf folgende Seite:

Herunterladen

Dort kannst Du Dir WordPress in der aktuellsten Version herunterladen, die ZIP Datei entpackst Du auf Deinem Rechner. Du kannst diese Dateien nicht zu Hause auf Deinem Rechner einfach so starten, sondern musst all diese Dateien mit einem File-Transfer-Protokoll-Programm auf den Speicherplatz beim Hoster übertragen.

Programme dazu sind Filezilla oder Cyberduck. Bitte lade Dir eines dieser Programme herunter und installiere es.

Von Deinem Hoster hast Du Zugangsdaten für Deinen FTP-Zugang auf dem Server bekommen. Trage diese nun in dem Programm entsprechend ein. Die sind der Name des Servers, der Port, Dein Benutzername und Dein Kennwort. Bitte achte auch auf die richtige Übertragungsart (FTP, SFTP). Dies kann manchmal etwas hakelig sein, wenn es nicht gleich klappt, schaue Dir die Hilfeseite der Hoster an.

Die Übertragung der Dateien kann eine Weile dauern.

Webhosting – eine Datenbank einrichten

Nun gehe in das Kundenmenü Deines Hosters und erstelle eine Datenbank. Du erhältst dort einen Namen für die Datenbank, einen Hostnamen, einen Benutzernamen sowie ein Passwort. Kopiere Dir diese Daten in einen Texteditor und speichere diese Daten gut, den Du wirst diese Daten gleich noch brauchen.

WordPress Installation – die Verknüpfung von WordPress und der Datenbank herstellen

Nun rufe in Deinem Browser folgende Seite auf:

http://www.meine-tolle-webseite.de/wp-admin

Natürlich ersetzt Du „meine-tolle-webseite“ durch den Namen Deiner Domain. Die aufgerufene Seite, zeigt Dir, dass Du nun eine Verbindung zwischen WordPress und der gerade erstellten Datenbank herstellen musst. Zunächst wird nach der gewünschten Sprache gefragt:

Nachdem Du die Sprache gewählt hast, fragt WordPress den Namen der Datenbank, Host, Benutzername und Passwort ab.

Dann trägst Du den Datenbank-Namen, den Benutzer der Datenbank, das Passwort und den Host ein.
Das Tabellenpräfix wp_ änderst Du am besten gleich mal in vier andere Zeichen, das hat mit der Sicherheit zu tun. Bitte lasse den Unterstrich _ stehen! Falls Du später mal in der Datenbank was editieren musst ist es leichter mit dem Unterstrich.

Prüfe alles ganz genau, hast Du irgendwo ein Leerzeichen zu viel? WordPress weißt Dich darauf hin, wenn etwas nicht klappt.

Im nächsten Schritt legst Du nun einen Benutzer für das System WordPress an. Dieser lautet bitte anders als der Benutzer der Datenbank. Aus Gründen der Sicherheit sollte dieser Benutzer auch nicht Admin heißen und überlege Dir bitte ein gutes sicheres Passwort.

WordPress – die erste Anmeldung im Backend

Rufe noch einmal http://www.meine-tolle-webseite.de/wp-admin auf. Nun sollte eine Anmeldemaske erscheinen. Dort gibst Du den gerade vergebenen Benutzernamen und Dein Passwort ein.

Wenn Du diese Seite siehst, hast Du es geschafft, WordPress ist installiert und Du kannst Dich anmelden und mit dem Backend (also den Funktionen zum Schreiben und Veröffentlichen Deiner Inhalte) vertraut machen.

Hinweis: Einige Hoster bieten auch eine Ein-Klick-Installation von WordPress an, dabei bleiben Dir diese einzelnen Schritte erspart. Jedoch werden dabei nicht immer alle Datei-Rechte auf dem Server richtig vergeben, sodass es bei Updates von WordPress schonmal Schwierigkeiten geben kann. Aus diesem Grund bevorzuge ich die manuelle Installation wie oben beschrieben.

WordPress Alternativen? HTML? Baukästen? Joomla, Typo3?

Wer eine Webseite heute erstellt oder erstellen lassen will, kommt unweigerlich zur Frage, wie die Webseite erstellt werden soll.
Neben WordPress gibt es zahlreiche andere Content-Management-System (CMS), Webbaukästen oder Flat-CMS. Weiterhin besteht die Möglichkeit eine Website statisch mit reinem HTML zu erstellen.

Schauen wir uns die Möglichkeiten an und wägen die Vor- und Nachteile gegeneinander ab.

Das Fazit nehme ich schon mal vorneweg: Das beste System gibt es nicht. Es kommt darauf an, was Du vorhast und mit welchem System Du Dich wohlfühlst.

Reines HTML

HTML die Sprache des Web und es ist gut ein paar Kommandos zu kennen, um einen Text zu formatieren. Eine komplexe Webseite werde ich damit nicht aufbauen. Bei einer Änderung der Menüstruktur muss dann jede Unterseite angepasst werden. Das ist ein riesiges Unterfangen! Ein Shop ist damit schon gar nicht möglich. Ein Flat-CMS oder ein größeres CMS nimmt Dir viele Schritte ab. Und trotzdem ist es von Vorteil einmal zumindest ein bis zwei Seiten einer Website so von Hand erstellt zu haben. Die gemachten Erfahrungen und das Wissen helfen Dir in jedem weiteren System!

Webbaukästen

Einige Anbieter tummeln sich hier auf dem Markt und bieten einfache Lösungen an. Die Wartung und die Pflege des Systems werden von diesen Firmen übernommen. Für eine ganz einfache Webseite durchaus praktikabel, die typischen Zielgruppen können sein:

  • Restaurant
  • Friseursalon
  • Handwerksbetrieb

Vorteile:

  • sofort verfügbar
  • leichter Einstieg

Nachteile:

  • die Daten liegen bei irgendwem
  • spezielle Funktionen sind meist nicht verfügbar
  • wenn ein Umzug auf ein neues System ansteht, müssen alle Daten erneut von Hand eingegeben werden.
  • zum Teil sehr langsame Auslieferung der Seiten, dadurch schlechtes Ranking bei Suchmaschinen

Eine kleine Website mit maximal 5 Seiten kann hier mit vertretbarem Aufwand erstellt werden. Einen Shop oder eine Webseite mit zahlreichen Landingpages oder dynamischer Textveränderung ist hier nicht möglich.

WordPress

Ein sehr bekanntes und weiterverbreitetes System, das mit einer Datenbank arbeitet und erweitert werden kann. Es braucht monatliche Pflege und der Einstieg mag am Anfang verwirrend sein, es bietet jedoch für alle Anwendungsfälle von Unternehmen eine Lösung, vom Mitgliederbereich bis hin zum Shop.

Joomla, Drupal, TypoLight, Typo3

Weitere CMS, die ähnliche Strukturen bieten wie WordPress. Joomla und Typo3 kenne ich ein wenig, jedoch erschlossen sich mir diese Welten nicht wirklich. Drupal bietet Möglichkeiten einen Workflow (Abteilung A darf zuerst auf die Datei zugreifen, dann Abteilung B) zu integrieren, das kann für Unternehmen interessant sein. Typo3 ist sicherlich für Konzerne und sehr große Webseiten in mehreren Sprachen das richtige System. Der Installations- und Pflegeaufwand ist weitaus größer.

Flat-CMS

Die bekannten CMS werden im Umfang immer größer und benötigen alle eine Datenbank. So kam die Idee auf, die Daten in einer Markup-Language zu speichern und somit schnell einfache Webseiten erstellen zu können. Dies funktioniert gut, jedoch brauchst Du für spezielle Anforderungen sofort einen Programmierer, während CMS wie WordPress meist schon fertige Lösungen haben. Freilich müssen auch diese installiert und konfiguriert werden, jedoch muss das Rad nicht neu erfunden werden.

Fazit

Wie so häufig, geht es darum ein System zu finden, was zu Dir und Deinem Geschäft passt und was Du bedienen kannst. Einige Hoster bieten die Möglichkeit über eine „Ein-Klick-Lösung“ verschiedene CMS zu installieren. Schaue Dir also eine solche Möglichkeit an. Am Ende zählt jedoch immer, sich wirklich in ein System einzuarbeiten und es sehr gut kennenzulernen.

WordPress und die DSGVO

Seit dem Mai 2018 ist das Thema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und Webseiten ist aller Munde. Kaum eine Webseite, eine Medien- und Internetkanzlei, die sich nicht mit diesem Thema beschäftigt. Schauen wir uns sachlich die Fakten an.

Was ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)?

Die Verordnung der Europäischen Union stellt Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen auf. Ziel ist der Schutz der personenbezogenen Daten. Genaues dazu bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz-Grundverordnung

Plugins zur Umsetzung der DSGVO?

Von den etlichen in WordPress erhältlichen Plugins habe ich gute Erfahrungen mit den WP DSGVO Tools gemacht. Die Seiten Impressum, Datenschutzerklärung und Datenauskunft und Löschung  können automatisch angelegt werden und sind mit Standardtexten gefüllt, die sich natürlich abändern lassen. Ebenso wird der Cookie Hinweis angezeigt und Daten erst nach der Zustimmung aufgezeichnet. Hier scheitern viele andere Plugins! Es lässt sich leicht installieren und wird regelmäßig gepflegt. Es gibt auch eine erweiterte kostenpflichtige Version.

Google Fonts lokal laden

Viele Themes laden Schriften von der Seite Google Fonts nach. Dabei werden Daten nach Amerika gesendet. Ob dies laut DSGVO gestattet ist, wird noch diskutiert, schließlich besteht ein „berechtigtes Interesse“ sowohl für Nutzer als Betreiber einer Webseite diese gut lesbar darzustellen. Sicherer ist es jedoch, die Standard-Browser Schriften zu nutzen oder die verwendeten Schriften selber auf dem eigenen Webspace zu hosten und in das CSS des Child-Themes einzubinden und das Nachladen mit folgendem Plugin zu unterbinden:

https://wordpress.org/plugins/remove-google-fonts-references/

IP Adressen bei Kommentaren entfernen

Hinterlässt ein Besucher einen Kommentar wird auch die IP Adresse in der Datenbank gespeichert. Mit folgender Änderung in der functions.php (des Child Themes) kannst Du dies abstellen:

function wpb_remove_commentsip( $comment_author_ip ) {
return '';
}
add_filter( 'pre_comment_user_ip', 'wpb_remove_commentsip' );

Ältere Kommentare in der Datenbank solltest Du ebenfalls entfernen, dies geht über einen Befehl in der MySQL Datenbank:
UPDATE 'wp_comments' SET 'comment_author_IP' = '';

Gravatare und Emojis entfernen

Emojis und Gravatare stellen ebenfalls Verbindungen zu Servern in den USA her und sollten abgestellt werden. Dies geht mit folgenden Plugins:
https://wordpress.org/plugins/disable-emojis/

und für Gravatare hiermit.
https://wordpress.org/plugins/wp-first-letter-avatar/

(Fast) alles auf einmal in einem Plugin – Clearfy

Mit dem Plugin „Clearfy“ kannst Du gleichzeitig

  • Emojis deaktivieren
  • Embeds ausschalten
  • Google Fonts entfernen
  • Google Maps entfernen
  • Gravatare ausschalten
  • die Kommentarfunktion deaktivieren

Mit einem Plugin kannst Du also viele Funktionen gleichzeitig unterbinden. Zudem gibt es die Möglichkeit Bilder zu optimieren und CSS und JS Dateien zusammenzufassen, also Deine Seite schneller zu laden. Alles geht bequem über das Plugin! Achtung: Je nach verwendeten Theme kann es passieren, dass einige Optionen die Darstellung Deiner Seite beeinträchtigen! Also immer prüfen!

Einbinden von Videos (YouTube, Vimeo)

Bei Video muss ebenfalls ein Verweis kommen bzw. die Videos richtig eingebunden werden. Hier helfen folgende Plugins:
https://wordpress.org/plugins/youtube-embed-plus/
https://wordpress.org/plugins/video-embed-privacy/

Soziale Netzwerke (Facebook, twitter, etc.) und die DSGVO

Mit dem Shariff Wrapper unterbindest Du das Weiterleiten von personenbezogenen Daten in die sozialen Netzwerke. Der Nutzer Deiner Webseite kann entscheiden, ab wann er Daten etwa an Facebook senden will.
Link: https://de.wordpress.org/plugins/shariff/

Auch die Darstellung von Inhalten Dritter (wie das Einbinden eines Tweets von Twitter oder eines Kartendienstes (Google Maps und OpenStreetView) bedürfen der vorherigen Einwilligung.

Links:

https://dsgvo-gesetz.de/
https://torstenlandsiedel.de/2017/12/04/die-schmutzige-seite-von-wordpress/
https://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/10964-dsgvo-wordpress-tools-plugins.html

Rechtshinweis:
Ich bin kein Anwalt und gebe keine Rechtsberatung. Dieser Artikel gibt nur meine persönliche Meinung und meine Erfahrung wieder.

Bitte kontaktiere für Dein Geschäftsmodell einen Rechtsanwalt!

WordPress Hosting

WordPress Hosting – Was braucht WordPress?

Auf der Seite von WordPress.org stehen folgende Voraussetzungen zur Installation der Software auf einem Server:

  • PHP 7.2 oder höher
  • MySQL 5.6 oder höher ODER MariaDB 10.0 oder höher
  • Nginx oder Apache mit dem Modul mod_rewrite
  • HTTPS-Unterstützung

Quelle: https://de.wordpress.org/about/requirements/

Was ist WordPress?

WordPress ist ein Content-Management-System mit dem Du einfach Inhalte wie Text und Bilder mit einem Editor online veröffentlichen kannst. Die optische Darstellung kann mit Themes angepasst werden. Mit Plug-Ins kann das System um zahlreiche Möglichkeiten wie Newsletter, einen Shop oder ein Kontaktformular erweitert werden.

WordPress ist eines der am meist verwendeten System zur Darstellung von Information im Web weltweit und wird von einer großen Zahl von Programmierern unterstützt.

Texte und Bilder der Webseite selber ändern - das ist mit WordPress möglich.
Texte und Bilder der Webseite selber ändern – das ist mit WordPress möglich.

WordPress Hosting – Server in Europa?

Auf jeden Fall ja, aufgrund der Datenschutzgrundverordnung ist dies sinnvoll.

Was ist PHP?

PHP (Abkürzung für „Hypertext Preprocessor“) ist ein Skriptsprache, die zur Erstellung von dynamischen Webseiten oder Webanwendungen geschrieben wurde. Eine Anfrage von einem Browser  wird an den Server geschickt, der antwortet und liefert das Resultat zum Beispiel in Form einer Webseite zurück.

Was ist MySQL?

MySQL ist eine Datenbank, Du kannst Dir das ungefähr vorstellen wie die Tabellen in einer Tabellenkalkulation. Mit bestimmten Befehlen kannst Du Inhalte der Datenbank abfragen.

Was ist Apache/Nginx?

Apache und Nginx sind Programme auf dem Server, die Anfragen aus dem Web annehmen und verarbeiten. Es gibt zahlreiche Module. Zum Glück musst Du Dich nicht mit der Installation auseinandersetzen, dafür gibt es Webhosting Firmen, deren Admins haben die Software bereits installiert und konfiguriert.

Was ist HTTPS?

HTTPS („Hypertext Transfer Protocol Secure“) ist ein Übertragungsprotokoll für das WWW, mit den Daten abhörsicher mithilfe einer Verschlüsselung übertragen werden können. Um HTTPS nutzen zu können, brauchst Du ein Zertifikat.

Was ist ein Zertifikat?

Ein Zertifikat entscheidet, ob der Server der Anfrage des Browsers vertrauen kann. Wenn ja, wird die Aktion ausgeführt. Die gängigen Browser liefern Zertifikate bereits mit.

WordPress Hosting – auf was achten? Checkliste

  • Schau Dir die Webseiten von verschiedenen Hostern an. Machen die einen guten Eindruck oder sehen die altertümlich aus?
  • Gibt einen Hinweis auf WordPress Hosting?
  • Gibt es in den Häufig-gestellten-Fragen (FAQ) oder den Hilfeseiten Informationen zu WordPress?
  • Bietet der Hoster einen „Ein-Klick-Installer“ für WordPress an?
  • Ist ein kostenloses Zertifikat, etwa von LetsEncrypt erhältlich?

Wenn diese Punkte erfüllt sind, hast Du schonmal gute Chancen. Bei Fragen rufe vorab einfach mal den Support an und frage nach.

Unzufrieden mit dem jetzigen Hosting? Ein Umzug ist immer möglich!

Irgendwie läuft es nicht mit dem Hoster – wenn Du Bilder hochlädst kommen die manchmal nicht an. Das Backend des Hosters ist langsam oder kompliziert. Die Webseite lädt manchmal gar nicht oder sehr langsam? Dann ist es Zeit für den Umzug Deiner Webseite. Wenn die Seite mit WordPress aufgebaut ist, geht das recht einfach, zum Beispiel über ein Plugin und etwas Wissen. Bei einem Baukasten ist es schwierig und meist muss die ganze Webseite neu erstellt werden.

Wichtig: E-Mail müssen ebenfalls umgezogen werden. Dies geht nicht mal soeben, sondern bedarf einer gewissen Logistik. Mehr dazu demnächst hier.

WordPress Grundlagen

KI-Zusammenfassung (GEO Abstract)
WordPress auf den Punkt gebracht: Kosten: Software ist gratis; Investitionen fließen primär in Hosting und Profi-Erweiterungen. Einfachheit: Wer Word bedienen kann, kann auch WordPress-Inhalte pflegen. Technik: Läuft auf jedem modernen Webserver (PHP 7.4+ / MySQL). Skalierbarkeit: Von der einfachen Visitenkarte bis zum Shop (WooCommerce) wächst das System mit deinem Erfolg.

Wenn Du mit einer Webseite starten willst, wirst Du früher oder später auch auf WordPress kommen. Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Was ist WordPress?

WordPress ist ein Content-Management-System, mit dem sich digitale Inhalte wie Texte und Bilder im Web einfach verändern und darstellen lassen.
Jeder, der mit einer Textverarbeitung zurechtkommt, kann so auch einfach digitale Inhalte publizieren.

Was kostet WordPress?

WordPress ist in seiner Grundform kostenfrei. Kosten entstehen durch das Hosting auf einem Webserver, dieser Posten fällt aber bei jeder unternehmerischen Webseite an.
Viele Erweiterungen (genannt “Plug-Ins”) sind ebenfalls kostenfrei. Spezielle Plug-Ins oder Themes (dienen der Darstellung) kosten einmalig oder monatlich Geld.

Wo bekomme ich WordPress?

WordPress ist unter folgender Domain auf Deutsch frei verfügbar:
https://de.wordpress.org/

Was sind Voraussetzungen für WordPress?

  • PHP 7.2 oder höher
  • MySQL 5.6 oder höher ODER MariaDB 10.0 oder höher
  • Nginx oder Apache mit dem Modul mod_rewrite
  • HTTPS-Unterstützung

Jeder moderne Web Hoster stellt Dir eine solche Konfiguration zur Verfügung.

Wie kann ich WordPress installieren?

Lokal auf einem Windows-PC oder Mac mit OS X ist dies mit dem Programm XAMPP möglich.
XAMPP stellt Dir eine Server-Umgebung zur Verfügung, die zwingend für den Betrieb notwendig ist. WordPress ist kein nativ ausführbares Programm wie etwa eine Textverarbeitung.

Wie arbeitet WordPress?

WordPress arbeitet mit einer Datenbank, die via PHP (einer Programmiersprache) abgefragt wird. Aus den abgefragten Daten wird die Webseite in der Auszeichnungssprache HTML generiert.

Was kann ich mit WordPress machen?

Von der Firmenwebseite mit Blog, über geschlossene Mitgliederbereiche bis hin zum Shop ist alles möglich.

Wie kann ich WordPress erweitern? Was sind Plug-Ins?

WordPress bietet zahlreiche Erweiterungen, im Fachjargon Plug-Ins genannt, an. Mit diesen ist es möglich WordPress zu erweitern. Zudem bietet es für Programmierer zahlreiche Schnittstellen und Funktionen, die es ermöglichen, das System für fast alle Anforderungen zu nutzen.

Was sind Themes?

Themes dienen der optischen Darstellung der in der Datenbank gespeicherten Inhalte. Es gibt zahlreiche kostenlose Themes. Diese Themes decken schon einen großen Teil der Funktionalität ab. Durch die Abwandlung derselben (Fachjargon “Child-Themes”) kann die Funktionsweise noch erweitert werden, ohne das Rad neu erfinden zu müssen.

Was ist WooCommerce?

WooCommerce ist das bekannteste Shopsystem in WordPress als Grundlage. Es ist mit der Erweiterung WooCommerce Germanized auch für den deutschen Markt geeignet.

Wo finde ich mehr über WordPress?

https://de.wordpress.org/
https://de.wordpress.org/meetups/

und hier in der Wissensdatenbank 😉

Website auf Speed – mehr Erfolg bei Google!

Trotz zeitgemäßen Computer und aktuellen Browser: Die gerade aufgerufene Seite lädt und lädt … diese Erfahrung haben Sie bestimmt ebenfalls schonmal gemacht.

Und wie steht es um Ihre eigene Website? Haben Sie gemessen, wie schnell Ihre Firmenseite geladen wird? Und wie steht es um die Ladezeit auf dem Smartphone oder Tablet? Gerade hier möchten die Besucher möglichst schnell die gewünschten Informationen bekommen.

Zur Messung der Geschwindigkeit gibt es verschiedene Werkzeuge, eines davon ist: https://developers.google.com/speed/pagespeed/

Das Werkzeug von Google. Einfach mal Ihre URL unter „Analyze your site online“ eingeben und die Ergebnisse anzeigen lassen. Schön finde ich es, dass dies getrennt für mobile Geräte und für Desktop-Rechner angezeigt wird.

Ebenfalls erhalten Sie Anregungen zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit Ihrer Seite. Google mag Ladezeiten bis maximal 1.5 Sekunden.

Eine weitere Website zum Testen ist: http://tools.pingdom.com/fpt/

Die wesentlichen Gründen für lange Ladezeiten sind meist:

Der Server:
Die meisten Websites arbeiten mit einem Content-Management-System und einer Datenbank, die beide Speicher brauchen. Wenn viele Anfragen gleichzeitig an den Server gestellt werden, kann dies zu einer langen Antwortzeit des Servers und Ihrer Website kommen. Grund: der Server hat viel zu tun und arbeitet nach und nach die Anfragen ab. Hier lohnt es sich mit einem Webspace-Provider zusammenzuarbeiten, der nicht zu viele Websites auf einen Server packt bzw. die Anfragen aufgrund einer guten Konfiguration sinnvoll abarbeitet. So kann Ihre Website schnell ausgeliefert werden. Schauen Sie also einmal nach einem regionalen Provider um.

große Bilder:
Bilder, die viel Kilobyte in Anspruch nehmen: Bilder werden für das Internet im .JPG-Format komprimiert. Meist holen einfache Bildprogramme nicht genug dabei raus. Gerade diesem Punkt wird zu wenig Beachtung geschenkt. Zu Hause mit der 16.000 DSL Leitung wird die Seite ja auch schnell geladen. Aber was ist mit dem Mobiltelefon? Hier kommt es bei der Übertragung wirklich auf jedes Byte an. Es lohnt sich, die Bilder noch mal einer genauen Inspektion zu unterziehen, ob sich vielleicht hier oder da noch einige Kilobyte einsparen lassen.

Eine Möglichkeit dazu ist: https://www.iloveimg.com/resize-image

oder folgendes Plugin:
https://wordpress.org/plugins/robin-image-optimizer/

Zu viele Anfragen der Website:
Für eine Website werden meist einige Dateien zwischen Server und Computer ausgetauscht. Neben der eigentlichen HTML Datei sind dies CSS-Dateien (machen die Homepage hübsch, Farben, Anordnung von Elementen etc.) oder Javascript (eine Skriptsprache, die Funktionen auf der Website zur Verfügung stellt). Hier lohnt es sich, diese Dateien in einige wenige Anfragen zu packen, um möglichst wenig Last auf dem Server zu erzeugen.

Dies lässt sich durch geschicktes Programmieren der Website oder durch Erweiterungen des Content-Management Systems (CMS) erreichen. Hier ist umfassende Kenntnis der meist in der Programmiersprache PHP geschriebenen Basis des CMS notwendig.  Einige CMS bieten die Möglichkeit, über sogenannte Plugins bzw. Erweiterungen hier einzugreifen, so dass auch Einsteiger etwas ändern können ohne Programmieren zu müssen. Gute Erfahrungen habe ich mit folgendem Plugin gemacht:
https://de.wordpress.org/plugins/wp-fastest-cache/

Danach kommen eigentlich nur noch Profis weiter: meist sind in Theme zuviele Skripte für mögliche Erweiterungen wie WooCommerce drin, die das laden verlangsamen. Mit dem Umschreiben einer Funktions-Datei („functions.php“) in einem Child-Theme ist dies möglich. Dies verlangt allerdings gehörige Kenntnisse in WordPress.

Es gibt also einige Möglichkeiten Ihre Homepage schneller zu machen. Letztlich machen Sie diese Maßnahmen nicht für Google oder andere Suchmaschinen, sondern für Ihre Kunden. Alle freuen sich über eine Website, die schnell geladen ist. Sie erzeugen unterbewusst bei Ihren Besuchern das Gefühl „hier ist jemand auf Zack“. Und mit diesem Gefühl, setzen sich die Gäste auf Ihrer Seite schneller mit Ihnen in Verbindung.

Angriff auf WordPress – Wie du jetzt deine Website sicherer machst

WordPress ist in den letzten Jahren zu einem der Content-Management-Systeme herangereift. Dies hat einen guten Grund: Es bietet sehr viele Möglichkeiten. Durch die enorme Popularität ist es ebenfalls für Hacker interessant geworden. Wenn sie einmal in das System eingedrungen sind, bietet es den Angreifern die Möglichkeit, weiteren schädlichen Code zu installieren und Ihre Website zum Versenden von SPAM oder anderen Maßnahmen zu nutzen. Gerade tobt wieder so eine Angriffswelle, sodass sogar Spiegel Online davon berichtet. Wie du dich besser vor solchen Angriffen schützen können, möchte ich dir hier vorstellen:

Welche Maßnahmen können zur besseren Absicherung von WordPress getroffen werden?

  1. Benutze NICHT den Benutzer admin
    WordPress liefert als ersten Benutzer den Namen admin. Dieser ist weltweit bekannt und wird von den Hackern als Erstes benutzt. Ändere den Benutzernamen. Hier hilft die Seite http://www.sicherespasswort.com/
    Warum nicht ein „Passwort“ als Benutzername nutzen?
  2. Benutze keine Wörterbuch Passwörter
    Hacker benutzen bei Ihren Angriffen unter anderem Wörterbücher, um Passwörter zu knacken. Der Trick mit ersetzen von „e“ durch 3 oder dem „l“ durch 1 ist auch leicht zu durchschauen. Hier nutzen Hacker sogenannte Brute Force Methoden auf speziellen Rechnern, um an diese Passwörter zu kommen. Zum Generieren von sicheren Passworten nutze wie bei den Nutzernamen http://www.sicherespasswort.com/. Das Nutzername und Passwort verschieden sein sollten, ist doch wohl klar, oder?
  3. Werden zur gespaltenen Persönlichkeit: Trennen für dich den Redakteur vom Admin
    Wie einfach ist das: Der „Admin“ kann auch Redakteur sein, also schreibst Du gleich einen Artikel in deinem Blog als „Admin“. Leider ist bei den meisten Themes der Name des Redakteurs nach Außen sichtbar („verfasst von admin“) und damit auch für die Außenwelt und Hacker sichtbar. Somit haben die schon mal einen Angriffspunkt – der Benutzername ist bekannt. Was ist aber wenn der Admin-Name nie nach Außen in Erscheinung tritt und du dir einen zweiten Zugang als Redakteur zulegst? Der Redakteur tritt nach Außen in Erscheinung, hat aber weniger Rechte und kann zum Beispiel keine Plugins installieren. Falls es also Hackern gelingt, dein Passwort als Redakteur zu knacken, können sie ins System kommen, können aber nicht direkt alles ändern. Also trenne hier die Aufgaben von Redakteur und Admin und mache dadurch dein System sicherer.
  4. Installiere ein Captcha Plugin für den Login Bereich
    Wenn ein Roboter Ihre Site angreift, dann erstmal mit den Standard-Methoden. Was ist aber, wenn Ihre Login-Seite mit einem Captcha abgesichert ist?Dann fällt es den meisten automatischen Angreifern schwer, dies gleich zu erkennen. Also nutze die Funktion, die leicht über ein Plugin nachrüstbar ist:
    http://wordpress.org/extend/plugins/si-captcha-for-wordpress/
    Nach der Installation erscheint das Plugin unter Plugins „SI Captcha Options“ und kann dort entsprechend konfiguriert werden. Wichtig ist es, hier das Häkchen bei „Enable CAPTCHA on the login form“ zum Schutz des Backends setzen. Erst dann ist dein Login durch ein Captcha geschützt.
  5. WordPress updaten!
    Es gibt nichts Schlimmeres als eine alte WordPress Installation. Nutze bitte die Update Funktion und halten Sie WordPress und die Plugins auf aktuellem Stand. Durch die neuen Versionen werden Lücken bei der Sicherheit geschlossen.
    Mit dem Plugin: ‚Auto Updates geht dies sogar wie von selbst
  6. https ist ein Muss
    Https überträgt Webseiten sicher im Netz. Und ist nicht nur auf der Datenschutzgrundordnung seit Mai 2018 Pflicht für Webseiten. Nur mit https wird das Passwort bei der Anmeldung in WordPress verschlüsselt übertragen. Viele Hoster bieten inzwischen kostenfreien SSL Zertifikate von LetsEncrypt an, danach benötigt WordPress noch eine Umstellung (Forcehttps und RealSimpleSSL) und deine Website ist etwas sicherer.

Das waren meine Tipps und Ideen zur aktuellen Sicherheitsdebatte um WordPress. Mehr dazu gibt es auch bei t3n.

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